8.5 Knochen mit Einritzungen

Den Radius des Wolfes mit parallelen Schnitten entdeckte Karel Absolon im Jahre 1936. Er interpretierte sie als Rechen-/ Zählhilfe - "Zählstäbchen" oder sog "vrubovka". Unter dieser Bezeichnung trat sie auch in die Geschichte der Mathematik.

 

Material: Wolfsknochen

Aumass (Durchmesser): 18 cm

Typ des Exponats: Kopie des Originals (Gips)

Fundort: Dolní Věstonice I (Dolní Věstonice, Mähren)

Lagerung: Archäologisches Institut der Akademie für Wissenschaften Brünn Untersuchungsgesellschaft für Wissenschaften, Tschechische Republik

 

Der Knochen hat auf der ganze Länge kurze, quere Rinnen. Oben sind 30, unten 25 eingeritzt, wobei die dreissigste und fünfundzwanzigste  auf der ganzen Breite des ganzen Knochen als ausdrucksvolle Zeichenausgeführt wurden.